Über mich

Hi, ich bin Annie und willkommen auf meinem Blog. Ich schreibe die meiste Zeit über das Reisen. Wenn nicht, dann werden hier all mögliche Dinge geteilt, die ich für wichtig empfinde. Dazu zählen Musik, Kleinigkeiten im Alltag und andere Sachen die mich über den Tag oder in der Nacht beschäftigen.

Ziele:

  • mehr reisen
  • eine weitere Fremdsprache lernen
  • nie auslernen
  • Kulturen kennenlernen, miteinander teilen

Reiseziele

  • Interrail durch Osteuropa
  • Taiwan und Südkorea
  • Malaysia und Indonesien
  • und und und

___________________________________________

Hi, I am Anne and welcome to my Blog. Most of my entiers will be in german but I will try to write more in english as well. I am writing about a loot of things but mostly about traveling. When I´m not traveling it might be a little less updated here, but please stay in touch.

Bucket list:

  • travel more
  • write more blogs in English
  • learn a new language
  • never stop learning
  • get to new cultures and share them

Next

  • interrailing through East Europe
  • Taiwan und South Korea
  • Malaysia und Indonesia
  • and more

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum neuen Blog

Da sich der Anlass für den Blog ein wenig verändert hat, wurde nun auch sein Gesicht ein wenig verändert. Ich hoffe es ist so ein wenig übersichtlicher.

Aus am-fotografieren wurde am-reisen und nun heißt es hier am-schreiben. Denn wird hier wohl immer so sein. Fotografiert wird jedoch weiterhin und bei kommenden Reisen wird es hier auch wieder um die Geschehnisse von Unterwegs gehen. Wie schon in „Himmel über Berlin“ angekündigt, wird es nun vielleicht nicht immer alle zwei bis vier Tage einen neuen Eintrag geben aber halt hin und wieder. Von daher freue ich mich über jeden der dabei bleibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Himmel über Berlin

Der letzte Blog mag ziemlich verwirrend sein, wenn man nicht weiß, dass The Cure am 18. Oktober in Berlin gespielt haben. Hier also nun, was nach Singapur wirklich geschah.

Am Morgen des 15. Oktobers, bin ich ganz früh zum Golden Mile Complex in Singapur gefahren. Dieses Mehrstöckige Haus beherberg mehrerer nicht all zu gut riechende Restaurants und wie ich glaube auch ein paar Arztpraxen. Was aber für viele Reisende hier wichtig ist, sind die vielen Reisebüros, in denen man auch Busse nach Kuala Lumpur buchen kann. So habe ich also einen dieser um 6:45 Uhr genommen. Es ging pünktlich los und 45 Minuten später, waren wir schon an der Grenze. Hier musste man sich nur kurz bei der Passkontrolle anstellen und alles abstempeln lassen und dann wieder in den richtigen Bus finden. Dieser fuhr dann über einen breiten Fluss, der Singapur vom Festland trennt zur Malaysischen Grenzkontrolle. Hier muss dann, nachdem man wieder einen neuen Stempel im Pass hat, sind und das ganze Gepäck durchleuchten lassen und schon ist man in Malaysia. Mit dem Bus geht es dann direkt nach Kuala Lumpur. In der zeit konnte ich konnte ich endlich meinen Schlaf nachholen, denn am Abend zuvor war ich noch mit meinem französischen Zimmernachbar in Chinatown. Das war sehr lustig, denn er begann seine 15 monatige Reise in Singapur und meine endete dort.

Nach insgesamt sechseinhalb Stunden fahrt, kam ich dann endlich in der malaysischen Hauptstadt an. Hier hatte ich mich mit Adry verabredet, mit der ich in Hanoi zusammen gewohnt hatte und die lebte. Wir trafen uns an einen der großen Bahnhöfen und nach dem ich mein Gepäck eingeschlossen hatte, gingen wir los. Adry zeigte mir in den fast acht Stunden wirklich die komplette Innenstadt und es brauchte nicht viel, um mich von dieser Stadt zu begeistern. Wie auch in Singapur, leben hier super viele ethnische und religiöse Gruppen zusammen. Auch hier gibt es ein „Little India“ (das weit aus größer ist, als das in Singapur) und ein „Chinatown“. Wir habe einen Bus genommen, den die Regierung eingerichtet hat, damit die Ärmeren der Bevölkerung sich auch den Transport leisten können, denn der Bus ist komplett umsonst. Da er durch die Innenstadt an den bedeuteten Gebäuden vorbei kommt, ist er auch bei reisenden sehr beliebt. Natürlich mussten Adry und ich auch unserer gemeinsamen Leidenschaft nachkommen, den Kaffee trinken. Hierbei tauschten wir uns alle Neuigkeiten aus, die in der Zwischenzeit passiert waren.

Gegen zehn Uhr Abends, nahm ich dann den Bus zum Flughafen, der eine ganze Stunde brauchte, bis ich dort ankam. Aber ich hatte eine Menge Zeit, da mein Flug erst um zwei Uhr nachts ging. So machte ich alles in Ruhe und konnte endlich mein Buch lesen (ich hatte mir den achten Harry Potter Teil gekauft, den ich nun verschlang). So verging die Zeit ganz schnell und ich konnte einsteigen. Da das Flugzeug nicht ganz voll war, hatte ich Glück und ich konnte mich zu den Plätzen an den Notfalltüren setzten. So hatte ich endlich mal ein wenig mehr Platz mit meinen Beinen und die fast sieben Stunden nach Abu Dhabi ließen sich gut aushalten.

Fast ausgeschlafen kam ich in Abu Dhabi an. Es ist wirklich ein schöner Flughafen an dem es sich locker ein paar Stunden aushalten lässt. Ich hatte nur vier Stunden und so sah ich mich ein wenig um. Von meinem Gate aus, gingen lange fensterlose Gänge ab, die mit vielen kleinen Geschäften bestückt waren. An einer Kreuzung fand ich auch ein Café in dem ich kurz Frühstück aß (um fünf Uhr morgens – obwohl es noch meiner inneren Uhr schon acht Uhr morgens war). Dann ging es an einen langen Gang mit Panoramafenstern weiter. Vor den Fenstern standen zwischen kleinen Bücherregalen viele gemütliche Sessel die leider alle besetzt waren. Der Ausblick durch die Fenster war aber auch im vorbeigehe toll, denn gerade ging die Sonne auf. Ich finde, dass Sonnenaufgänge in der Wüste besonders schön aussehen. Dann kam ich zu einem ringförmigen Terminal, von dem die Gates in alle Richtungen abgingen. Auch mein Gate war dabei und so wartete ich hier. Nach einer Weile füllte sich der Saal mehr und mehr. Immer mehr deutschsprachige Gesprächsfetzen kamen mir zu Ohren.

Jetzt wurde es doch schon ganz schön komisch, wieder zurück zu fliegen. Bisher war mir alles logisch vorgekommen und es war überhaupt nicht schwer, sich in den Flieger nach Hause zu setzten (gut ich hätte auch noch weiter reisen können, um ehrlich zu sein könnte ich noch mehrere Jahre reisen und es wäre alles toll aber der Gedanke mit einem Geldpuffer nach Hause zukommen, gefiel mir doch viel besser, als mit den letzten Pfennigen anzukommen. Außerdem ist es auch nur wieder ein anderes Abenteuer, nur halt auf vertrauten Boden bis das nächste wieder Anfängt. Alles eine Frage der Perspektive). Als ich mich jedoch zum Bording bewegte, war das etwas anders, neben mir stand ein Frau, die sich gerade mit ihrem Partner unterhielt. Der Satz den ich mitbekam (weil sie den praktisch in mein Ohr schrie), war: “ Bor, ich freu mich ja schon wieder auf so richtiges deutsches Essen! So´n Burger oder halt Nudeln…“. Am liebsten wäre ich da denn doch wieder umgedreht. Ich bin dann aber doch im Flieger gelandet und habe mich die nächsten Stunden prima Unterhalten können, indem ich Kopfhörer aufgesetzt habe und mich ein wenig von einigen anderen Passagieren abgeschirmt habe. Zum Glück gab es ein paar Kinofilme zu sehen, die verpasst hatte und schlafen kann man ja auch nie genug. Und dann gab es da ja noch die Aussicht! Da keine Wolken zu sehen waren, war freie sicht auf das Land unter uns. Von oben sah alles friedlich und wundervoll aus aber ich wusste das es 11 Kilometer unter mir anders aussah.

Als ich den Bildschirm an der Rückseite des Sitzes vor mir nach den Flugdaten befragte, waren es nur noch 59 Minuten Flugzeit verbleibend. Die Aussicht hatte sich verändert, ich blickte auf ein Meer aus Wolken und in der ferne sah es aus, als käme dieses einen riesigen Wolkenwasserfall herunter. Einen Augenblick später kam schon die Ansage, dass man bitte nicht Plätze nicht mehr verlassen solle, denn wir würdengleich zur Landung ansetzten. Gespannt, blickte ich nach draußen, nichts nur Wolken. Dan ging es durch die Wolkenwand, nur um nun zwischen zwei Wolkendecken zu fliegen. Das wird wohl nichts, mit einem ersten Blick auf den Fernsehturm, dachte ich mir. Und es wurde auch nichts daraus, dass erst was ich sah, war der Teglersee und dann waren wir auch schon gelandet. Das Flugzeug parkte musste abseits vom Terminal halten und so mussten alle mit dem Bus zur Immigration gefahren werden (was mit Augenrollen vernahm, da ich dringend eine Toilette brauchte). An der Passkontrolle war ich schon fast traurig keinen Stempel zu bekommen und dann ging es auf zum Gepäckband. Auch hier stehen die Leute traubenmäßig direkt davor und ich hatte ein paar Probleme mein graues Ungetüm zwischen den Leuten vom Band zu zerren.

Mit einem Rucksack hinten und einem vorn ging es in die Eingangshalle und ich wurde von Hanna empfangen. Danke dir! :*

Dann war das Konzert und nun bin ich wieder hier! Moin moin!

Auf dem Blog wird es aber trotzdem noch weiter gehen, vielleicht nicht so häufig aber es lohnt sich bestimmt trotzdem ab und an mal hier vorbei zu schauen.

Bis sehr bald,

Annie